SENIORENWEGWEISER für den Landkreis Ebersberg
Schriftgröße   A   A   A   Kontrast   +  

Demenz

Demenz kann verschiedene Ursachen haben, manche sind heilbar, andere nicht. Lassen Sie die Ursachen medizinisch genau abklären und suchen Sie hierzu Spezialisten auf. Demenz ist eine Krankheit und sollte deshalb auch behandelt werden.

Angehörige von demenziell erkrankten Menschen stehen meist vor großen Herausforderungen. In jedem Fall sollten Sie sich Unterstützung holen. So bieten z. B. Betreuungsgruppen für Demenzkranke den Betreuenden einmal wöchentlich kalkulierbare freie Zeit, ebenso wie Alltagsbegleiter, die stundenweise ins Haus kommen und älteren Menschen helfen, ihren gewohnten Tagesablauf zu bewältigen und die Angehörigen dabei zu entlasten.

Ausführliche Beratung hierzu bieten im Landkreis Ebersberg

Caritas-Zentrum Grafing
Fachstelle pflegende Angehörige
Internet: www.caritasebersberg.de
• Ansprechpartner Grafing: Claudia Höwing
Tel.: 08092/2341-10, Fax: 08092/31989
E-Mail: claudia.hoewing@caritasmuenchen.de
• Ansprechpartner Markt Schwaben: Maria Sommer
Tel.: 08121/2207-13, Fax: 08121/2207-21
• Ansprechpartner Ebersberg: Michael Münch
Tel.: 08092/8577863
E-Mail: michael.muench@caritasmuenchen.de

Sozialpsychiatrische Dienste Ebersberg (SPDI)
Sieghartstr. 21, 85560 Ebersberg
Tel.: 08092/85338-0, Fax: 08092/85338-30
E-Mail: spdi-ebersberg@im-muenchen.de

Unterstützung dazu finden Sie auch bei ambulanten Pflegediensten, bei Betreuungshelfern, Betreuungsgruppen und sonstigen tagesstrukturierenden Angeboten.

Die ambulante Versorgung Demenz kranker wird deutlich verbessert:
Bisher erhalten demenziell fortgeschrittene Kranke auf Antrag zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45a und § 45b SGB XI in Höhe von 100 € (Grundbetrag) bzw. 200 € (erhöhter Betrag). Menschen mit Demenz ohne Pflegestufe (Pflegestufe 0) erhalten künftig neben den Betreuungsleistungen erstmals Pflegegeld in Höhe von 120 € oder Pflegesachleistungen von bis zu 225 €. Diese Beträge erhöhen sich je nach Pflegestufe.